Ich möchte gerne … Tennis spielen können.
- A – besser
- B – bess
- C – guter
- D – bessen

👉 die Grammatikaufgabe auf Telegram
Kurz gesagt: „Ich möchte gerne besser Tennis spielen können.“ Das Adjektiv gut wird unregelmäßig gesteigert: gut – besser – am besten; Formen wie „bess“, „guter“ oder „bessen“ gibt es als Komparativ nicht. Der Komparativ „besser“ vergleicht zwei Dinge („Dieser Film ist besser als der vorherige“), der Superlativ „am besten“ nennt den höchsten Grad („Das war der beste Film, den ich je gesehen habe“). Regelmäßige Adjektive bekommen dagegen -er und -st: klein – kleiner – am kleinsten.
Wie steigert man Adjektive im Deutschen? Reguläre und unregelmäßige Formen
Einleitung: Die deutsche Sprache verfügt über eine vielfältige Möglichkeit, Adjektive zu steigern, um Nuancen und Intensität auszudrücken. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit den Regeln zur Steigerung von Adjektiven befassen, sowohl in den regulären als auch in den unregelmäßigen Formen.
1. Reguläre Adjektivsteigerung: Die Steigerung von regulären Adjektiven folgt klaren Regeln. Wir verwenden sie, um Qualitäten in unterschiedlicher Intensität auszudrücken. Hier sind die Grundregeln:
– Positiv: Die Grundform des Adjektivs, wie „alt“, „klein“ oder „groß“. – Komparativ: Wird gebildet, indem „-er“ an das Adjektiv angehängt wird, wie „älter“, „kleiner“ oder „größer“. – Superlativ: Wird gebildet, indem „-st“ oder „-est“ an das Adjektiv angehängt wird, wie „am ältesten“, „am kleinsten“ oder „am größten“.
2. Unregelmäßige Adjektivsteigerung: Einige Adjektive haben unregelmäßige Steigerungsformen. Hier sind einige Beispiele:
– Gut – besser – am besten – Viel – mehr – am meisten – Hoch – höher – am höchsten
Zum Superlativ von „gut“ gehört auch das Alltagswort „bestens“ – wann und wie man es benutzt, zeigt der Artikel „Bestens!“.
3. Besondere Steigerungsformen: Einige Adjektive ändern ihre Stammformen, wenn sie gesteigert werden:
– Positiv: alt, jung, hoch, nah – Komparativ: älter, jünger, höher, näher – Superlativ: am ältesten, am jüngsten, am höchsten, am nächsten
4. Verwendung der Steigerungsformen: Die Steigerungsformen ermöglichen es, Vergleiche zwischen Dingen, Personen oder Situationen anzustellen. Der Komparativ zeigt einen Vergleich zwischen zwei Elementen an, während der Superlativ den höchsten Grad oder die höchste Qualität angibt.
5. Wie verwendet man gut, besser und am besten im Satz?
- Positiv: Das ist ein guter Film.
- Komparativ: Dieser Film ist besser als der vorherige.
- Superlativ: Das war der beste Film, den ich je gesehen habe.
Häufige Fragen zu gut, besser, am besten
Wie steigert man „gut“?
Unregelmäßig: gut – besser – am besten. Ebenso unregelmäßig sind viel – mehr – am meisten und hoch – höher – am höchsten.
Heißt es „guter“ oder „besser“?
Der Komparativ von gut ist besser, nicht „guter“: „Ich möchte gerne besser Tennis spielen können.“ „Guter“ ist nur die deklinierte Grundform vor einem Nomen: „Das ist ein guter Film.“
Fazit: Die korrekte Steigerung von Adjektiven im Deutschen ermöglicht es, präzise Ausdrücke und Vergleiche zu formulieren. Reguläre Formen folgen klaren Mustern, während unregelmäßige Adjektive spezielle Steigerungsformen aufweisen. Indem Sie diese Regeln beherrschen, können Sie Ihre Sprachkenntnisse erweitern und Ihre Kommunikation im Deutschen verbessern.
Auch gesteigerte Adjektive bekommen vor dem Nomen eine Endung – welche, erklärt die allgemeine Regel zur Deklination der Adjektive.
Lies auch: Liste der gebräuchlichen Adjektive · Endungen bei Adjektiven
